Frohes Fest von der 4M


 

THEMA: SCHILDERUNG „Auf dem Christkindlmarkt“

und   „Krampuslauf“

aus den Schularbeiten der 4M

                             Einige gelungene Schülerarbeiten möchten wir gerne auf diesem Wege veröffentlichen – und wünschen damit eine schöne Weihnachtszeit!

Ein frohes Fest wünscht die 4M                                                                                                                       Foto: Annemarie Eder

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Christkindlmarkt

Ich stehe in der Früh auf und schon höre ich meine Mama und meinen Papa davon reden, heute nach Rosenheim auf den Christkindlmarkt zu fahren.

Ganz gespannt sitze ich im Auto und freue mich, dass wir bald da sind. Die Weihnachtsmusik, die wir bei der Hinfahrt hören, stimmt mich schon ein wenig auf den Markt ein. Ich hüpfe aus dem Auto und man kann von der Parkgarage aus schon die hellen, schönen und weihnachtlichen Lichter sehen. Wir gehen ganz gemütlich durch die verschiedenen Stände und genießen dabei den leckeren Duft der Schmalznudeln. Klara, meine kleine Schwester, verspürt ein kleines Hungergefühl und wir halten nach dem nächsten Stand mit Essen Ausschau. Ich sehe ihn schon und auf den Dächern der Stände stehen Christbäume, Engel und weiteres. Diese Schmalznudeln würden toll schmecken, meint sie. Alles glitzert neben uns und es ist so wunderbar. Sobald man an einem Feuer vorbei geht, spürt man die feine Wärme, als würde man mit einer Decke in der Stube sitzen. Es erklingen herrliche Töne, die ein schöner Chor auf der kleinen Bühne von sich gibt. Ich fühle mich sehr wohl beim Zuhören des Chores. Auch ich bekomme jetzt ein wenig Hunger und wir eilen ganz schnell zum Stand, wo Schmalznudeln verkauft werden. Ich beiße mit voller Wonne in die Nudel und schmecke sehr gut den Zimt und den Zucker. Herrlich! Ich schaue auf den Kirchturm, wo auch eine große Uhr hängt. Es ist schön spät geworden und Zeit zum Heimgehen.

Es ist ein wunderschöner Abend, auch wenn die Zeit wie im Flug vergangen ist. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.

Judith Mayr

 

Auf dem Christkindlmarkt

Heute gehen wir, wie jedes Jahr, wieder einmal zu einem Christkindlmarkt. Da wir am Vormittag Ski gefahren sind, ist es schon später Nachmittag, als wir losfahren.

Schon von weitem hört man Händler, die ihre Waren anpreisen, weihnachtliche Lieder und das fröhliche Tratschen der Leute, die schon den einen oder auch mehrere Glühweine getrunken haben. Nach wenigen Minuten Fußmarsch sind wir dann drin, im fröhlichen Trubel. Überall leuchten Lichter, wie helle Sterne, auch wenn es erst dämmert.

Wir, das sind meine Mutter, meine Schwester, mein Bruder und ich, schlendern durch den Markt, schauen die verschiedensten Waren an, um sie dann doch nicht zu kaufen. Dabei steigt mir der Duft von gebrannten Mandeln in die Nase. Da spüre ich doch direkt, wie mein Magen knurrt. So laut wie ein Wolf, kurz vor dem Angriff seiner Beute. Ich gönne mir ein kleines Säckchen mit der köstlichen Süßigkeit. Als ich die ersten Mandeln vernasche, fühle ich gleich mein schlechtes Gewissen, welches mir sagt, dass ich es bereuen werde, wenn ich die ganzen esse. Aber ein Besuch auf den Christkindlmarkt steht auch nicht alle Tage an.

Es wird immer dunkler, die Wolken werden immer dichter. Ich spüre wie aus den kalten Windhauchen ein schwacher Sturm wird. Langsam wird mir kalt, meine Finger spüre ich kaum noch, meine Wangen sind von der Kälte gerötet. Von einem Stand, der mit Lichterketten nicht gespart hat, kaufe ich einen heißen, süßen, leckeren Tee. Wohlige Wärme verbreitet sich in meinem Körper.

Wegen des kalten Windes quengeln viele Kinder, sie wollen heim, es sei ihnen zu kalt. Auch meine Familie hat schon viel gekauft, und wir möchten heim. Wir lassen den Christkindlmarkt, mit den hell erleuchteten Ständen, den weihnachtlichen Leckereien, den Weihnachtsliedern und all dem hinter uns. Aus den Augenwinkeln sehe ich noch, wie einige Händler ihre Stände aufräumen. Die Melodie von ,,Last Christmas‘‘ dringt noch dumpf in mein Ohr. Obwohl der süße Duft der Leckereien, die am Markt angeboten werden, hier schon verflogen ist, habe ich das Gefühl, dass sich der Geruch an meiner Kleidung festgehangen hat.

In ausgelassener Stimmung, mit vielen Geschenken im Gepäck fahren wir nach Hause, und freuen uns schon auf das nächste Mal. Auf der Heimfahrt entdecken wir, dass es während unserer Abwesenheit geschneit hat, was uns noch mehr Freude bereitet. Weihnachtszeit ist eine tolle Zeit.

 

Belinda Naschberger

 

Auf dem Christkindlmarkt

Letztes Wochenende meinte meine Tante, dass sie einen ganz besonderen Ausflug machen möchte. Im Nu sitzen wir im Zug und fahren los.

Als wir nach einer langwierigen Stunde in Salzburg ankommen, steigt uns der Duft von Lebkuchen und Glühwein in unsere Nasen. Meine Cousinen und ich marschieren voraus auf den großen Eingang des Christkindlmarktes zu. Wir müssen warten, den unter der enormen Masse an Menschen würde uns meine Tante nicht mehr finden. Es ist schon fast ein Gewusel wie in einem Bienenstock. Zuerst beschließen wir, uns alle Verkaufsständchen genauer anzusehen. An einem eher kleineren Stand, der mit roter Farbe und mit Sternen verziert ist, sitzt eine etwas ältere Dame. Sie verkauft kleine, nach Lavendel duftende Engelchen. Wir kaufen der Frau zwei dieser selbstgemachten Prachtstücke ab, bedanken uns und werden von einem warmen Feuerkessel, der aussieht, als hätten ihn Hexen benutzt, angezogen. Während meine Tante für mich einen Punsch holt, lausche ich den Weisen Bläsern, denen man ansieht, dass ihnen die Kälte zu schaffen macht. Gleich beim ersten Schluck des vor Hitze dampfenden Getränkes verbrenne ich mir meine Zunge. Aufgrund des heißen Bechers kribbelt es in meinen kalten Händen, wie in einem Ameisenhaufen. Staunen bricht in mir aus, als ich den riesigen Weihnachtsbaum sehe, der am Ende des Marktes steht. Nach einer weiteren Stunde beschließen wir vor der Kälte zu fliehen und machen uns auf den Weg zum Bahnhof, wo wir in den wesentlich wärmeren, aber unangenehm riechenden Zug steigen. Die Stille, die in dem Zug herrscht, ist schon fast mystisch.

Zu Hause angekommen verzehre ich den letzten Rest meines Lebkuchens, den ich am Apfel-Punsch-Stand gekauft habe. Diesen Ausflug werde ich bestimmt nicht so schnell vergessen, denn das macht man ja nicht alle Tage.

Sophia Mühlegger

 

Auf dem Christkindlmarkt

Heute, an einem Samstagvormittag fahre ich mit meinen Eltern auf die Festung Kufstein zu einem Christkindlmarkt.

Schon als ich aus dem Auto aussteige, steigt mir der Duft von gebrannten Mandeln in die Nase. Ich gehe langsam neben den einzelnen Märkten vorbei und begutachte die zum Verkauf stehenden Waren. Bei einem Essen- und Getränkestand kaufe ich mir ein Glas Apfelpunsch. Der Apfelpunsch ist glühend heiß und verbrennt mir fast die Zunge, als ich einen Schluck nehme, aber gleichzeitig wird mir auch wohlig warm. Nach und nach füllen sich meine Taschen mit Süßigkeiten, Dekoration, Würsten, Honigzuckerln,…  Meine Eltern meinen nach drei Stunden, ob wir nach Hause fahren sollen, aber mir gefällt es noch so gut, deshalb einigen wir uns, dass wir noch zu dem Christkindlmarkt gehen, der unterhalb der Festung liegt. Beim Runtergehen fühle ich, wie die Gänsehaut vor Kälte aufspringt und mir die Haare zu Berge stehen. Als ich links und rechts grausame Bilder an der Wand hängen sehe, spüre ich, wie die Wut in mir aufkocht, weil unschuldige Menschen gefoltert werden. In meinen Gedanken höre ich die unschuldigen Menschen voller Schmerzen schreien, doch als ich eine Kirchturmglocke läuten höre verschwinden alle Stimmen. Ich frage mir, wie viele Menschen früher gefoltert wurden.

Unten beim anderen Christkindlmarkt angekommen, sehe ich 40 Euro auf dem mit tischtennisgroßen Steinen bedeckten Boden liegen. Meine Augen zucken leicht, wie wenn ich eine Spritze bekomme und mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich das Geld mitnehmen soll. Ich hebe das Geld auf und kaufe mir damit gebrannte Mandeln, die ich auf meiner Zunge zergehen lasse, wie ein steinhartes Bonbon. Ich bummle noch ein wenig herum, bis meine Eltern meinen, dass wir nach Hause fahren sollen.

Ich freue mich über die 40 Euro und mache mir noch einen schönen Samstagabend.

Andrea Weißbacher

 

Auf dem Christkindlmarkt

Als ich aufgestanden bin, denke ich, es passiert heute nichts, aber dann kann ich mich wieder erinnern, dass wir zum Christkindlmarkt fahren.

Blitzschnell ziehe ich mich an und gehe freudig zum Frühstück. Noch nicht fertig mit dem Essen, springe ich auf, hole meine Jacke und meine Schuhe und ziehe mich an. Ich gehe zum Auto und warte auf meine Eltern. Ich spüre die Kälte an meinem Körper und hoffe, mich gleich in das warme, bequeme Auto zu setzten. Fast angekommen auf dem Markt kann ich schon die bunt geschmückten Bäume sehen. Meine Freude wächst. Endlich angekommen! Das erste, das ich rieche, ist Zimt und hören kann ich bloß die schöne Weihnachtsmusik. Ich laufe herum und sehe einen Stand, der Kinderpunsch verkauft. Nicht eine Minute dauert es, bis ich einen Punsch habe. Ich freue mich schon das ganze Jahr auf den Punsch. Die Wärme, den Geschmack von Mandarine, habe ich vermisst. Etwas später sind endlich die Lichter auf dem Weihnachtsbaum an. Die schöne Deko überall verursacht mir Gänsehaut auf dem ganzen Körper. Immer mehr Leute gehen. Ich denke nur, wie kann man bei so einem schönen Anblick nur gehen. Danach merke ich, warum. Die Kälte. Es wird immer kälter und ich muss auch gehen.

Ich freue mich total auf Weihnachten.

Vic Papkalla

 

Auf dem Christkindlmarkt

 Meine Familie und ich lieben Christkindlmärkte über alles und heute sind wir zu einem hingefahren.

Am Christkindlmarkt angekommen, raubt mir dessen Anblick den Atem. Die bunten Lichter der Stände leuchten in allen Farben des Regenbogens und durch die kleinen, wie Sterne aussehenden Flocken, die vom Himmel fallen, sieht der Markt richtig magisch aus.

Überall hört man die Leute lachen und die leise Weihnachtsmusik von den Lautsprechern gibt einem das Gefühl in einer anderen Welt zu stehen. Mit meiner Familie schlendere ich durch die Gassen und trotz der kalten Klaue des Windes, welche mein Haar verwuschelt, fühle ich mich sicher und geborgen. Der Geruch von gebrannten Mandeln erfüllt die Luft und sorgt dafür, dass mein Magen grummelt wie ein wütender Bär.

Meine laut klappernden Zähne geben meinen Eltern das Signal, dass es Zeit wird uns etwas zu essen und zu trinken zu besorgen. Nach einer halben Ewigkeit vor dem Glühweinstand bekomme ich einen heißen Kinderpunsch. Schon nach einem Schluck des flüssigen Glücksgefühls, welches nach Zimt und weihnachtlichen Gewürzen schmeckt, fühlt sich mein Bauch wohlig warm an. Als mein Papa schließlich mit gebrannten Mandeln kommt und wir uns diese schmecken gelassen haben, stehen wir noch ein paar Minuten einfach herum, lassen den Abend auf uns wirken, lachen und beobachten das geschäftige Treiben mancher Familien. Schon lange nachdem die Dunkelheit sich wie ein schwarzer Schleier über uns gelegt hat und der Schnee erbarmungslos fällt, gehen wir zum Auto zurück und lassen diese wunderbare Zeit noch einmal vor dem inneren Auge vorüberziehen.

Man denkt oft, selbst passieren einem nie gute Dinge und so bemerkt man nicht, wenn schöne Erlebnisse direkt vor unseren Augen geschehen.

Alena Salcher

 

Auf dem Christkindlmarkt

Am Morgen stehe ich auf und sofort habe ich ein prickelndes Gefühl in mir, denn heute fahren wir auf den Christkindlmarkt!

Bevor wir losfahren, bin ich schon ganz aufgeregt. Dann endlich geht es los. Als wir ankommen, steige ich aus und sehe schon die zahlreichen Lichter an den Dächern, Laternen und Bäumen. Mit vor Aufregung weichen Beinen gehe ich auf den Eingang zu. Sobald ich drin stehe, hat mich die Weihnachtsstimmung vollends gepackt. Ich rieche den typischen Geruch von Christkindlmärkten: der süßliche Duft von Zuckerwatte, der Geruch von gebrannten Mandeln und Lebkuchen. Wohin man schaut, gibt es alle möglichen Köstlichkeiten. Ich kaufe mir gleich ein Lebkuchenherz und lasse es mir auf der Zunge zergehen. Um mich zu wärmen, kaufe ich mir einen Punsch. Ich spüre, wie sich mein Körper aufwärmt. Mit langsamen Schritten schlendere ich über den Christkindlmarkt und höre den Weihnachtsliedern von Anklöpflern zu. Ich schaue mir die Stände mit Tee, Vasen, Kerzenhaltern, selbst gemachten Holzfiguren und Seifen an und kaufe ein paar Geschenke für meine Familie und meine Freunde. Um meinen Hunger zu stillen, kaufe ich mir zwei köstlich duftende Krapfen. Sie schmecken würzige und sehr lecker. Die Zeit vergeht wie im Flug und schon bald muss ich wieder heimfahren.

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, wenn ich wieder zum Christkindlmarkt gehen kann!

Anna-Lena Holzer

 

Auf dem Christkindlmarkt

Heute, an einem kühlen Winternachmittag, gehe ich mit meiner Mama zum Christkindlmarkt in Innsbruck.

Als wir da sind, rieche ich schon die gebrannten Mandeln. Es duftet herrlich! Wir gehen herum und sehen uns die einzelnen Stände an. Bei einem gibt es Christbaumdekoration. Bei einem anderen kann man Krippenfiguren, wunderschön aus Zirbenholz, kaufen.

Langsam beginnt es zu schneien und so spüre ich die Flocken auf meiner Hand. Es wird noch kälter und meine Nase ist ganz kalt. Meine Mama und ich gehen zu einem Glühweinstand in der Nähe. Zum Glück gibt es auch Kastanien und gebrannte Mandeln, lecker! Ich kaufe mir einen Kinderpunsch, um mich aufzuwärmen. Da freue ich mich noch mehr auf Weihnachten. In der Mitte steht sogar ein großer, beleuchteter Christbaum mit einem Stern als Spitze. Während wir uns noch weiter umschauen, genieße ich die köstlichen Mandeln. Der Kinderpunsch ist schon fast zu süß, aber trotzdem lecker.

Danach schauen wir uns noch ein bisschen um, kaufen ein Schaf für die Krippe und fahren nach Hause.

Marie-Theres Mayr

 

Auf dem Christkindlmarkt

Da bald Weihnachten ist, fahre ich heute mit meiner Familie zum Christkindlmarkt in Innsbruck.

Schon als ich vom Auto aussteige, steigt mir ein außerordentlich herrlicher Duft von frischem Lebkuchen in die Nase. Ein paar Kinder hüpfen freudig umher, wie viele energiegeladene Wildhasen. Auf den Dächern der Ständchen liegt zwar kein Schnee und auf dem Asphaltboden auch nicht, aber trotzdem breitet sich in mir weihnachtliche Stimmung aus. Ich kann die Freude in mir spüren und in den Augen meiner Familie kann ich sie sehen. Ich fühle mich so wohl, wie ein Fisch im Wasser. Man kann ein paar helle Glöcklein erklingen hören, so leise wie eine Maus, aber doch hörbar. Der Punsch und der Glühwein duften himmlisch. Ich atme tief ein und verspüre die Lust auf leckeren Punsch und göttlichen Lebkuchen. Die Leute um mich herum lachen und plaudern miteinander in einem angenehmen Ton, so dass es nicht zu laut ist, wie auf einem Fest. Ein paar vereinzelte Schneeflocken landen noch sanft auf der Erde und eine Tanne, die zum Verkauf steht, ist in ein weißes Kleid eingehüllt. Schön langsam wird es dunkler und vor allem kälter. Ein kühler Winterwind weht durch mein prachtvolles Haar und sofort fange ich an zu frieren. Die Menschen werden immer weniger. Die Kirchenglocke schlägt nun 8. Also beschließen wir nach einem so wundervollen, amüsanten und aufregenden Abend, nun auch heim zu fahren.

Ich frage mich, was die Weihnachtszeit wohl ohne einen Christkindlmarkt wäre. Jetzt ist die Vorfreude auf Weihnachten noch umso größer.

Hannah Schellhorn

 

Auf dem Christkindlmarkt

Es ist ein kalter Sonntagnachmittag, als ich im Zug sitze, auf dem Weg nach Innsbruck zum Christkindlmarkt.

Als ich ankomme, sehe ich schon, wie die Stadt mit Lichterketten dekoriert ist. Viele Leute gehen lachend und quasselnd an mir vorbei. Der süßliche Geruch von leckeren Lebkuchen steigt mir gleich in die Nase. Überall stehen kleine Ständchen, wo es viel zu kaufen gibt. Ich biege um eine Ecke, als mir ein kleines Süßigkeitenständchen in die Augen sticht. Sofort kaufe ich mir gebrannte Mandeln, die ich mir genüsslich auf der Zunge zergehen lasse. Alles ist schön weihnachtlich dekoriert und vom Himmel fallen noch einzelne Schneeflocken. Der Anblick erinnert mich an ein adventliches Bilderbuch. Ich merke, dass es später wird, denn es wird immer dunkler und die kalte Luft dringt immer mehr durch meinen dicken Mantel durch. Um meine rötlich eingefrorenen Hände etwas zu wärmen, kaufe ich mir einen Händewärmer. Leise höre ich, wie ein Chor Weihnachtslieder singt. Ich biege um die Ecke und sehe ein kleines Krippenspiel. Kinder sind verkleidet und spielen freudig hin und her.

Es ist schon spät und ich mache mich wieder auf den Heimweg. Im Zug denke ich nochmals an den schönen Nachmittag, freue mich aber auch schon auf zu Hause, wo ich es dann wohlig warm haben werde.

Lara Gwiggner

 

Auf dem Christkindlmarkt

Heute gehe ich mit meiner Mama, meiner Cousine und mit meinem Bruder auf den Christkindlmarkt.

Als Erstes gehen wir zu einem Stand, wo man Maroni, Punsch und Glühwein kaufen kann. Wenn ich vor diesem Stand stehe, fühlt es sich so an, als würde ich vor einem warmen Kamin sitzen, weil warme Luft, durch das Kochen von Maroni, heraus kommt. Essend schlendern wir von Stand zu Stand und die Maroni schmecken wundervoll. Ich sehe Weihnachtsdeko, Räucherstäbchen, Kerzen und vieles mehr. Von meiner Mama bekomme ich eine blau-lila Duftkerze, die so riecht, als würde man in einem riesigen Haufen Lavendel liegen. Überall, wo man vorbei geht, riecht es nach Weihrauch, Räucherstäbchen, Holz, gutem Essen oder ähnlichem. Einfach weihnachtlich! Meine Cousine, die schon erwachsen ist, kauft für uns alle Schokoladenfrüchte, die lecker aussehen und auch sind. Außerdem kaufe ich Weihrauch für meinen Papa und ein kleines Engelchen für meinen Opa. Die Weihnachtsmusik, die ständig läuft, löst Glücksgefühle in mir aus. Man hört auch kleine Glöckchen. Da uns nach einiger Zeit zu kalt wird, gehen wir in ein nahegelegenes Restaurant, Schnitzel essen. Auf dem Nachhauseweg bedanke ich mich für alles. Ich habe mich sehr gefreut.

Das ist ein wirklich schöner Tag gewesen und der Christkindlmarkt ist toll gewesen. Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr.

©HannahHörbiger

 

 

Schularbeit 4. Klasse

THEMA: SCHILDERUNG „Krampuslauf“

Zu einem  Bild  vom Krampuslaufen wurden von den SchülerInnen der 4M eindrucksvolle Schilderungen verfasst – lesen Sie selbst!

Krampuslauf

Eigentlich mag ich den Winter, aber am 6. Dezember wünsche ich mir, dass es wieder Frühling ist.

Heute ist der 6. Dezember und die Krampusse kommen. Ich traue mich nicht alleine runter zur Bushaltestelle nach Mühltal zu fahren, also fährt mich meine Mama gleich zur Schule. Im Auto sehe ich, wie die dunklen finsteren Gestalten vor der Tür der Schule stehen. Ich sehe, wie sie rumhüpfen und Kinder mit Ruß vollschmieren. Dann steige ich zunächst zögernd, aber dann doch schnell aus dem sicheren Auto. Der Klang der Schellen und Tröten steigt mir ins Ohr. Ich versuche, nicht entdeckt zu werden, aber da kommen sie mit langsamen Schritten auf mich und meine Mama zu. Ihnen zu entweichen nutzt nichts, denn irgendwann muss ich in die Schule rein. Dann spüre ich, wie einer die Hand voll Ruß in mein Gesicht schmiert, in alle Ecken, auch in den Mund, die Ohren und in die Nase. Es schmeckt richtig ekelig. Endlich bin ich in der Schule. In der großen Pause habe ich Büchereidienst, bei jedem Auto, das vorbeifährt, zucke ich zusammen. Plötzlich sehe ich fellbedeckte Hosen, ich suche mir schnell eine sichere Ecke und hoffe, dass sie nicht reinkommen oder mich sehen. Ohne zum Fenster zu schauen, gehe ich nach einer Weile hinauf in die Klasse. In IL haben die Krampusse einen Auftritt, und die, die Angst haben, dürfen in den Musiksaal gehen. Ich gehe rauf und schaue zu, wie die Krampusse herumtanzen. Den Rauch, den sie anzünden, riecht man bis oben. Ich fühle Angst, aber dennoch fühle ich mich sicher. Nach einer Stunde ist es dann vorbei, ich werde abgeholt und lege mich daheim aufs Sofa und schaue einen Film.

Nach diesem harten Tag bin ich froh, dass ich wieder daheim bin, und dass es immer nur einmal im Jahr ist.

Karina Klingler

 

Krampuslauf

Ich gehe zum Auftritt und spüre die kalte Winterluft, es ist ein wunderschöner Tag für einen Krampuslauf.

Meine Persönlichkeit kommt an und riecht den Duft von Punsch und Glühwein. Die erste Gruppe beginnt bereits mit ihrem langerprobten Auftritt. Da ich in meinem Magen ein tiefes Grollen vernehme, gehe ich zum Würstelstand und kaufe mir etwas zum Essen. Die Wurst dampft auf dem instabilen Pappteller Jetzt esse ich die Wurst und sie schmeckt gut. Meine Freunde warten schon beim Gitter auf mich. Ich bekomme einen Platz ganz vorne, von wo aus man die große Auftrittsflächen überblicken kann. Ein Krampus kommt mit seiner beängstigenden Maske auf mich zu, er nimmt etwas Schuhcreme und schwärzt damit mein Gesicht. Ich fühle, wie sie auf meiner Haut trocknet: Jetzt ist der erste Auftritt vorbei und ich freue mich sehr, weil jetzt gleich meine Lieblingspass eine Vorführung hat. Sie kommen langsam in ihren Bereich und ihre Tampern sind sehr laut. Ich höre nur den Lärm der Teufel, sonst nichts. Nun, da sie in der Arena sind, beginnen sie wild zu werden, leider etwas zu wild, denn einer der Teufel fällt hin und bricht sich sein Horn ab. Die  Gruppe hört frühzeitig mit ihrer Show auf. Nach ein paar tollen Auftritten ist die Veranstaltung zu Ende. Da mir bei minus zwei Grad doch etwas kalt wird, gehe ich jetzt nach Hause. Ich habe immer noch den beißenden Rauchgeruch in der Nase, das macht mir aber nichts aus.

Zuhause angekommen, wasche ich mich ab und gehe ins Bett. Ich freue mich schon auf den morgigen Auftritt der Krampusse.

David Wieser

 

Krampuslauf

Heute fahre ich mit meiner besten Freundin Eva, die schon wie ein Raubtier vor der Fütterung, aufgeregt ist und meiner kleinen Schwester, die sich sicher wieder fürchten wird, zu einem sehr großen Krampuslauf.

Im Kreis, der aus Eisengittern aufgebaut ist, stehen schon die ersten, zotteligen Teufel und außen herum stehen die ängstlichen, kleinen Kinder, mit den Eltern. Langsam beginnen die Teufel, mit ihren großen, lauten Tampern, zu klopfen. Eva und ich stehen ziemlich weit hinten, sodass wir nur die Hörner, die so lang sind, dass meine kleine Schwester, wie ein Winzling dagegen aussieht, sehen können. Plötzlich ertönt ein lauter Knall und es steigt ein blau-grüner Rauch in die Luft. Gott sei Dank, es war nur eine Rauchbombe, ich hab mich so erschrocken, als wenn mir gleich der Himmel auf den Kopf fallen würde! Auf einmal riecht man den Rauch und ich muss mir sogar meinen dicken Schal vor den Mund halten, damit ich atmen kann. Als der unangenehme Geruch allmählich wieder verschwindet, hört man das Kettenrasseln, das auf einem Krampuslauf nicht fehlen darf. Der Teufel mit der ekelhaftesten Maske kommt jetzt, als wir endlich einen Platz ganz vorne bekommen haben, direkt in unsere Richtung und meine Knie beginnen zu schlottern und ebenfalls so schnell, wie wir vorne waren, sind wir auch schon wieder hinten. Wir schauen ganz gespannt zu, als auf einmal ein Teufel, den wir kennen, von hinten kommt und uns seine Rute auf unsere Beine schlägt. Es tut wirklich weh, aber wir bekommen in einer Weile eh nichts mehr vom Schmerz mit. Schön langsam neigt sich der Krampuslauf auch schon dem Ende zu und wir fahren nach Hause.

Ich freue mich schon sehr auf einen warmen, wohlriechenden Tee und ein heißes Bad.

Theresa Schoner

 

Krampuslauf

Es ist Samstagabend und ich sitze mit meinen Freundinnen im Bus Richtung Niederau. Ein Krampuslauf ist angesagt.

Wir steigen direkt neben der Veranstaltung aus und sofort dringt mir der Geruch nach Feuer und Rauch in die Nase. Ich bin so aufgeregt, dass meine Knie zu schlottern beginnen. Ein merkwürdiges Gefühl. Wir gehen ein Stückchen weiter und da höre ich schon die lauten Schellen der Teufel. Tausende Leute stehen um die Gitter herum und alle jubeln diesem Mann zu, der gerade Feuer spuckt. Wir kommen dem Geschehen näher und erwischen gerade noch einen perfekten Platz am Zaun. Wenige Augenblicke später kommt ein Krampus mit einer bösen, schwarzen und großen Maske direkt auf mich zugerannt. Vor Schreck versuche ich noch ein wenig nach hinten zu schreiten, doch es ist zu spät. Er reißt meine Kappe vom Kopf und macht mich ordentlich schwarz. Ich schreie laut auf. Das Wasser läuft mir im Mund zusammen und ich spüre wie ein kalter Schauer über meinen Rücken fährt. Ich zittere wie ein alter Mann. Jetzt macht sich die merkwürdige Gestalt aus dem Staub und lässt meine Pinke Mütze, die nun pink- schwarz ist, zurück. Ich bin stinksauer. Nach einer halben Stunde beginnt es zu regnen. Ich spüre die eisige Kälte in mir. Uns wird zu kalt und wir gehen zu einem überdachten Zelt, um uns einen warmen Punsch zu bestellen. Nach einer halben Ewigkeit in der Warteschlange, kam ich endlich dazu, das warme und sehr süße Wintergetränk zu schlürfen. Meine Freunde und ich bleiben noch dort stehen, bis die Aufführung zu Ende geht.

Danach fahren wir wieder mit dem Bus nach Hause. Dort bemerke ich erst richtig, wie nass ich vom Regen geworden bin. Jetzt freue ich mich umso mehr auf eine warme Dusche.

Laura Gwiggner

 

Krampuslauf

Gerade sitze ich voller Freude im Auto und lasse mich von meiner Mutter zum Krampuslauf fahren.

Ich steige aus dem Auto aus und höre die ersten Glockenschellen klingen. Meine Freundin wartet schon auf mich. Sie steht direkt am Gitter und ich gehe zu ihr hin, während eine Krampusgruppe gerade ihren Auftritt beendet. Ein paar Minuten später kommt die nächste Pass und tampert so laut es nur geht. Ein Helfer wirft etwas ins Feuer und es fängt furchtbar an zu stinken. Der Rauch steigt mir in die Nase und ich bekomme einen kurzen Hustenanfall. Als sich der Rauch verzieht, sehe ich erst, wie lang die Hörner der Krampusse sind. Ich vertiefe mich in meine Gedanken, wie schwer so eine Maske sein muss, als mich plötzlich von hinten ein Teufel überfällt und mich pechschwarz im Gesicht anschmiert. Ich rieche den Geruch von Alkohol eines nebenan stehenden Mannes. Jetzt wird wieder eine neue Krampusgruppe vom Moderator angesagt. Gerade als er mit dem letzten Wort aufhört, stürmen mehrere Krampusse zugleich ins Gehege und peitschen viele Leute mit der Rute. Nun schauert es mir ein bisschen und währenddessen verspüre ich einen Schlag auf meinem Bein. Ich höre die laute Musik, aber besonders die Tröte der Hexe, die wie eine Turnerin Räder schlägt. Die Teufel wildern noch ein paar Minuten herum, werden aber immer erschöpfter. Langweilig!

Schlussendlich entscheide ich mich, wieder nach Hause zu fahren, da es mir zu langweilig wird. Ich verabschiede mich von meiner Freundin und lasse mich von meiner Mutter abholen.

©Lisa Gastl

 

Krampuslauf

 Meine Freunde und ich gehen am 3. Dezember zum Krampuslauf.

Dort angekommen hören wir die Schellen klingeln und sie werden lauter und lauter. Plötzlich sehen wir die ersten Krampusse. Wir stellen uns zu den Menschen rüber und schauen zu. Ich spüre, wie die Angst hochkriecht. Ein paar Minuten später kommen schon der erste schreckliche, furchteinflößender Krampus auf mich zu. Er zieht mich rein und schlägt mich. Dann geht er weg und ich laufe zurück zu meinem Platz. Ich rieche den Geruch vom Feuer und fühle die Schmerzen am Bein. Sie wollen das Geländer mit sich reißen. So geschah es, dass ich auf meiner Hand einen Schlag wieder einmal bekomme. Die Zeit vergeht sehr schnell und es war kalt. Ich bekomme rote Ohren und meine Lippen werden blau. Meine Füße sind zappelig vor Kälte. Die Krampusse werden wilder, so wild, dass sie sich gegenseitig schlagen. Der Mann spricht ins Mikrophon, dass der Lauf langsam vorbei geht. Es kommen noch zwei Gruppen, dann ist es endlich vorbei. Wir gehen nach den zwei Gruppen gleich nach Hause.

Ich denke mir, warum ich nur zu diesem Krampuslauf hingegangen bin.

Selina Auderer

 

Krampuslauf

Heute fahren wir zum Krampuslauf in Reith.

Endlich fahren wir nach Reith. Da ich im Auto hinten sitze, kann ich schon die ersten Krampusse sehen, aber leider haben sie nur die Felle an. Das sieht aus, als ob sie ein riesiger, verfilzter Wollknäuel wären. Nachdem wir eine dreiviertel Stunde im Auto unterwegs sind, kommen wir nun endlich an. Jetzt ist es noch eine Viertelstunde hin, bis der Krampuslauf anfängt, denn um fünf Uhr ist der Start. In der Zwischenzeit erkundige ich mich ein bisschen. Plötzlich höre ich schon die ersten Tamperer. Die Tampern sind sehr laut. Ich bin auf so einen Hügel hoch gegangen, von da ich alles sehen kann. Die Läufer toben wild umher. Es kommt eine Pass nach der anderen. Die Masken der Tamperer haben riesengroße Hörner, manche nur zwei, andere wiederum haben vier bis sechs Hörner. Die Läufer haben nur kurze Hörner, damit sie keinen so schnell verletzen können. Auf einmal merke ich, wie mir kalt wird. Deshalb hole ich mir einen Kinderpunsch. Der Punsch ist noch sehr heiß. Nach ein paar Minuten abkühlen, kann ich ihn genießen. Er schmeckt herrlich nach Apfel, Zimt und Zucker. Als ich mit dem Punsch fertig bin, stellt sich ein Krampus hinter mich hin und rußt mich ein. Ich drehe mich um und sehe, dass es mein Bruder ist. Immer noch leicht verwirrt gehe ich zu meinen Eltern. Dort angekommen treten schon die nächsten Passen auf. Da es schon halb zwölf in der Nacht ist beschließen meine Eltern nach Hause zu fahren, aber da ich noch bleiben will, überzeuge ich meine Eltern, dass ich morgen schulfrei habe. Es vergingen die Stunden wie nichts. Auf einmal wird es halb eins und wir fahren nach Hause.

Als wir zuhause ankommen, gehe ich sofort ins Bett, nachdem ich den Ruß herunterbekommen habe.

Celina Haas