Burgenlandwoche


Rückschau auf die Projektwoche Wien-Burgenland

Vom 14. bis zum 18. Mai verbrachten die 4. Klassen die Projektwoche im Osten Österreichs, um die beiden Bundesländer Wien und Burgenland näher kennenzulernen.

Schon vorher hatten wir uns im Unterricht mit dem Reiseziel und den verschiedenen Sehenswürdigkeiten auseinandergesetzt, z. B. in Deutsch und Geografie. Am Montag traten wir die Reise an, beaufsichtigt und begleitet von unseren Klassenvorständen Frau Hausenbichler, Herrn Silberberger, Frau Achrainer und Frau Gassner sowie von unserem Wien-Experten Herrn Engl und unserem Chauffeur Thomas Luchner. Die erste Pause legten wir am Mondsee ein. Danach ging es weiter nach Mauthausen, da wir in der Gedenkstätte eine Führung hatten. So erhielten wir alle einen besseren Einblick in das, was die Menschen dort während der NS-Zeit erleben mussten. Während der restlichen Busfahrt kam nie Langeweile auf und jeder hatte gute Laune. Gegen 18 Uhr erreichten wir unsere Unterkunft in Podersdorf, die nahe am Neusiedler See liegt. Meine Freundinnen und ich waren positiv überrascht von unserem Zimmer, das unter anderem mit Bad, Fernseher und einem Balkon ausgestattet war. Nach dem leckeren Abendessen spazierten wir noch zum Leuchtturm am See. Tags darauf folgte der erste Wientag mit der Besichtigung der Innenstadt. Erster Programmpunkt war das Vienna Time Travel, was mir sehr gut gefallen hat. Dort erfuhren wir viel Interessantes über die Geschichte Wiens. Danach besuchten wir unterschiedliche Museen .Jene, die das Heeresgeschichtliche Museum ausgewählt hatten, kamen auch am Schloss Belvedere vorbei und konnten Prinz Eugens Residenz bestaunen. Im Museum wurden Ausstellungsstücke zu den Franzosenkriegen, den Türkenbelagerungen, zum 1. und 2. Weltkrieg und zur österreichischen Seemacht gezeigt. Auch der Besuch im ,,Haus des Meeres“ sowie im Technischen Museum gefiel den meisten von uns ausgezeichnet. Am nächsten Tag stand zuerst das ORF-Zentrum auf dem Plan, gefolgt vom Highlight, dem Wiener Prater! Anschließend spazierten wir unter der Leitung von unserem Wien-Experten die Ringstraße rauf und runter , um die bekanntesten Gebäude zu betrachten und Genaueres darüber zu erfahren. Für alle war etwas Passendes dabei und wir hatten viel Spaß zusammen. Das Burgenland war am Donnerstag an der Reihe. Auf Burg Forchtenstein brachte uns eine freundliche Führerin die Geschichte der Familie Esterhazy näher. Später erkundeten wir noch die Fußgängerzone in Eisenstadt. Im Hotel angekommen, beschlossen wir, trotz der kühlen Temperaturen noch an den Strand zu gehen. Einige besonders Mutige wagten sich sogar in den Neusiedler See, woraufhin wir von Einheimischen gefragt wurden, ob wir vom Nordpol kämen. „ Für euch Tiroler ist das Wasser eh viel zu warm“, meinten sie noch.

Am Abend amüsierten wir uns in der Disco von Podersdorf, was uns sicher in Erinnerung bleiben wird. Auf der Heimreise machten wir einen Zwischenstopp beim Stift Melk, wo wir nach einem Rundgang noch zu Mittag aßen. Müde und mit etwas Wehmut trafen wir um ca. 19.00 Uhr wieder an der NMMS ein. Zusammenfassend kann ich sagen, dass wir eine großartige Woche hatten. Es war für uns alle ein toller Abschluss der gemeinsamen vier Jahre!

Teamwork der 4terler